Skifahrt

Oberstufenskifahrt nach Kals am Großglockner 2024

Bereits zum 5. Mal wurde an der CKS eine Oberstufenskifahrt angeboten. In diesem Jahr ging es erneut in den kleinen Ort Kals am Großglockner auf über 1200m Höhe. Die Location ist einfach nahezu perfekt für unsere Anforderungen: schöne Zimmer, tolles Frühstück, abwechslungsreiches Abendessen, große Aufenthaltsräume mit Tischtennisplatte und Kicker und ein abwechslungsreiches, aber übersichtliches Skigebiet. Besonders letzteres ist ein unbezahlbares Juwel für eine Schulskifahrt, denn der Anfängerlift ist fußseiitg erreichbar, der Lift für Fortgeschrittene startet fast direkt hinter dem Hotel, es gibt genug abwechslungsreiche Pisten aller Schwierigkeitsgrade und mit der Gondel kann man sich zu einem spektakulären Ausblick auf über 2400m befördern lassen, um von dort aus das angeschlossene Skigebiet rund um den etwas größeren Ort Matrei zu erkunden. Gemütliche Hütten mit köstlichen Gerichten aus der tiroler Bergwelt begeistern beim Mittagessen und am Abend kann der hoteleigene Pool und die angeschlossene Sauna genutzt werden um die ermüdeten Knochen wieder etwas zurechtzurücken. Aber auch die restliche Infrastruktur kann sich sehen lassen: Skiverleih direkt neben dem Hotel, tägliche Disco direkt im Gebäudekomplex und ein Supermarkt, der in 20 Minuten zu Fuß erreichbar ist. Entsprechend waren unsere bisherigen 3 Fahrten nach Kals immer ein voller Erfolg und wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer:innen, die nach ihrer ersten Teilnahme in der 12. Klasse es kaum erwarten können in der 13. Klasse erneut auf diese 9 1/2tägige Fahrt mitzukommen. Für gewöhnlich nehmen wir etwa 35 Schüler:innen und 3-4 Lehrer:innen mit auf die Fahrt.

Es folgen die Tagesberichte der im Januar/Februar 2024 durchgeführten Fahrt. Die Berichte wurden tagesweise von den Teilnehmer:innen verfasst und nur minimal überarbeitet.

Freitag – Anreise

Wir sind um 18 Uhr mit unserem Bus losgefahren. Bei allen herrschte große Vorfreude, außer auf die Busfahrt. In Bremen sind uns einige weitere Gäste (Rentner) zugestiegen, welche direkt angefangen haben auf ihren Handys mit voller Lautstärke und Helligkeit Sport-Streams oder den aktuellen Tagesschau-Bericht zu schauen. Sie haben Sekt getrunken und um 22 Uhr hat die erste angefangen zu taumeln. Man könnte sagen, der Reisebus wurde zum Party-Bus. 0 Uhr, alle rennen wie blöd um den Bus. Kaum jemand kann über die Nacht ordentlich schlafen außer die Rentner.

Am Anreisetag unserer Skifahrt erwartete uns eine frühe Ankunft in einem wunderschönen Hotel, wo uns ein freundlicher Empfang einen tollen Start bescherte. Während wir auf unsere Zimmer warteten, nutzten wir die Zeit geschickt, um unser Ski-Material zu besorgen, was die Vorfreude auf die kommenden Tage weiter steigerte. Besonders aufregend war die Tatsache, dass einige von uns zum allerersten Mal auf Skiern standen, was für zusätzliche Spannung sorgte.

Am Abend genossen wir ein äußerst angenehmes Abendessen, das nicht nur unseren Gaumen erfreute, sondern auch die Vorfreude auf die bevorstehenden Skiabenteuer weiter intensivierte. Der Tag fand seinen fröhlichen Abschluss in einem lustigen Spieleabend, bei dem Lachen und gute Laune die Runde machten. Schließlich fielen wir alle müde, aber glücklich ins Bett, gespannt darauf, was die kommenden Tage auf den Pisten für uns bereithalten würden.

Samstag – Ankunft

7 Uhr, Viele werden vom Innenraum- Licht des Busses geweckt und eine halbe Stunde später klingelt ein Wecker von einem Rentner, welchen er vergessen hatte vor der Busfahrt auszustellen. 9:48 Uhr, Ankunft in Kals. Die Koffer werden vorübergehend chaotisch im Skikeller verstaut und zum Mittag gibt es lecker Knoblauchsuppe. Leider musste dann unglücklich lange auf Zutritt zu den Zimmern gewartet werden und die Lifte für die Pisten waren für Samstag auch erstmal tabu. Trotzdem kam es schließlich zum ersten gemeinsamen aufwärmen und Skifahren. Viele Anfänger haben sich bereits sehr gut geschlagen. Im Anschluss konnten alle Gruppen endlich ihre Zimmer betreten und nach dem Abendbrot haben alle den Abend mit ein paar Gesellschaftsspielen ausschweifen lassen.

Sonntag

Der Tag begann für alle beim gemeinsamen Frühstück. Alle waren mehr oder weniger wach. Um 8:45 haben wir uns alle mit Skisachen vor dem Hotel getroffen. Gemeinsam sind wir dann alle zum Anfängerhügel gegangen. Nach einem super Warm-up haben wir uns alle auf die Ski gestellt und sind mit dem Schlepplift nach oben gefahren. Bis 12:30 sind wir alle auf dem Anfängerhügel geblieben. Nach einem leckeren Mittagessen auf der berühmten gelben Hütte sind dann schon die Gruppen, die etwas fortgeschrittener sind, mit der Gondel oder dem Sessellift nach oben gefahren. Um 16 Uhr sind wir alle ins Hotel gekommen. Jetzt war Zeit für Duschen. Einige sind noch in die Sauna oder ins Schwimmbad gegangen. Um 18 Uhr gab es Essen. Nach einer der berühmten Ansprachen von Herr Schroedter hatten wir alle bis um 20 Uhr Freizeit. Um 20 Uhr haben wir uns alle vor dem Hotel getroffen. Dick angezogen sind wir alle mit Fackeln losgegangen. Wir haben eine kleine Nachtwanderung gemacht. Über den Anfängerhügel, an der Gelben Hütte und den Schafen vorbei, bis zur Brücke und wieder zurück.

Fackelwanderung bei Nacht

Montag

Heute begann der Tag mit einer köstlichen Erwärmung: Wir haben „Marmelade“ gemacht. Zum ersten Mal dieses Jahres wagten sich viele von uns auf die rote Piste und genossen das Skifahren. Beim rasanten Fahren erlebten wir jedoch auch eine unerwartete Wendung: Leni verlor ihr Handy mitten auf der Piste. Glücklicherweise wurde es später durch das tolle Sucherteam wiedergefunden. Zur Mittagszeit kehrten wir in unsere geliebte Hütte ein und ließen uns mit leckerem Essen verwöhnen. Um 16 Uhr waren wir alle wieder zuhause und entschieden uns für eine entspannende Zeit in der Sauna und im Schwimmbad. Manche machten sich stattdessen jedoch auf den Weg zum Supermarkt, um Nervennahrung zu besorgen. Die Vorfreude auf das Abendessen war spürbar, und alle waren gespannt darauf, was auf den Tisch kommen würde. Am Abend schlossen wir den Tag mit einer gemütlichen Runde Yoga ab, um Körper und Geist zu entspannen.

Dienstag

Der Tag begann mit einem erfolgreichen Dehnen mit motivierten Mitschülerinnen und Mitschülern, die alle voller Vorfreude auf die Pisten waren. Die im Laufe des Tages immer eisiger werdenden Pisten stellten gerade die Anfänger aber auch die Fortgeschrittenen und Profis vor Herausforderungen, doch das strahlende Wetter und die gute Laune ließen uns die schwierigen Verhältnisse vergessen. Auch die „Liftkonzerte“ der Mädchen aus der Profigruppe sorgten mit „Sweet Caroline“, „Heidi“ und anderen Bangern für besonders gute Laune! Spannung kam auf, als sowohl Finley als auch Rouven fast von der Piste flogen. Zum Glück blieben beide unverletzt.
Nach einem erlebnisreichen Tag kehrten wir zu unserer Unterkunft zurück, die leider von chaotischen, stinkenden Zimmern geprägt waren. Trotzdem ließen wir uns nicht entmutigen und aßen salzigen Reis, während wir die lustigen Geschichten des Tages austauschten.
Den Abend rundeten wir mit einem lustigen Bingoabend ab, der die gute Stimmung weiter steigerte. Zwischen Lachern und aufregenden Runden wurde klar, dass nicht nur das gemeinsame Skifahren, sondern auch die gemeinsamen Erlebnisse und das Zusammenkommen nach einem erlebnisreichen Tag den wahren Wert unserer Skifahrt ausmachten.

Mittwoch

Am Mittwoch sind wir zuerst alle gemeinsam mit dem Figol (der Lift direkt hinter unserem Hotel) nach oben gefahren, wo Jonas und Paul dann versucht haben eine Erwärmung hinzukriegen. Dann trennten sich unsere Wege und die Bingbongs haben sich dann auf den Weg zur Gondel begeben. Auf dem höchsten Berg mussten wir uns erstmal auf die Suche nach den verlorenen Mitgliedern der legendären Gruppe machen. Denn sie haben sich zuvor um die gefallen Walties gekümmert. Als wir dann endlich vereint waren, hat der größte von uns (Ben) den Anführer gespielt und uns den Weg zum Wackelding gewiesen. Daraufhin haben wir uns auf die Reise in Höllental gemacht, wo wir dann leider auch die Folgen gespürt haben und einen von uns verabschieden mussten (Juri). Wir haben ihn dann in die behutsamen Hände von Bennet überlassen und die beiden begaben sich auf die lange Reise zurück nach Kals. Nach einer langen entspannten Snackpause begaben wir uns dann zu den Gondeln. Jedoch haben wir uns zu früh gefreut da wir Skier entdeckten die uns sehr bekannt vorkamen. Also warfen wir unser Rufgerät an und kontaktierten Bennet, den allwissenden, er konnte uns zum Glück beruhigen. Da das Zeiteisen schon dampfte, dackelten wir schnell über alle Berge zum gelben Hüttchen. Dort schmausten wir dann mit allen zusammen. Nach den Festmal sind wir dann bei diesen flauschigen Tierchen hängengeblieben und haben uns mit ihnen angefreundet. Allgemein sehr niedlich, jedoch hat Ulli leider ein paar Kommunikationsprobleme. Mit Abstand am besten waren die sogenannten Karaokelifte in denen richt Party gemacht wurde. Nach schönen Fahrt haben sich Finley und Rouven sich in der Hannah Kurve hingelegt, da sie auf cool tuen und es endete damit, dass Finley beide seiner Skier verloren hat. Danach musste sich seine Skier wieder ergattern, da Luca mit ihnen die Biene gemacht hat. Und da Finley dies nicht so stehen lassen konnte, hat er Luca seine Skier mitten auf der Piste weggenommen. Das Fazit ist, dass der Schnee taute und alle erschöpft ins Bett gefallen sind.

Donnerstag

Im Zimmer 103 begann der Donnerstagmorgen um 6:45 Uhr mit Leanas aggressivem Wecker Ton: „GOOD MORNING SUNSHINE…!“. Wer um 7:20 Uhr aus dem Fenster schaute, sah einen wunderschönen Sonnenaufgang über den Bergen. Wir machten uns fertig und gingen um 7:45 Uhr zum Frühstück. Gefrühstückt haben wir bis etwa 8:20 Uhr. Danach ging es schnell auf die Zimmer, wo wir unsere Skisachen anzogen und Leana uns, wie jeden Tag, die Haare geflochten hat. Um die Liegestütze zu umgehen, haben wir uns wie immer pünktlich um 8:45 Uhr mit dem Rest der Gruppe draußen vor dem Hotel getroffen. Für die Gruppe OG Kranz war es das erste Mal, dass wir unsere Skifahrt auf dem Figol starten durften. Da der Lift noch nicht an war, haben wir unsere Aufwärmung schnell unten gemacht. Als Aufwärmung entschieden wir uns, einen Blumenstrauß für unsere Mutter zu machen. Oben auf dem Figol angekommen, trennten sich dann die Gruppen. Am Donnerstag hatten wir zum ersten Mal keinen blauen Himmel. Es war sehr windig und schneite zwischenzeitlich sogar. Die Abwechslung des Wetters fanden wir allerdings sehr angenehm. Die Gruppe OG Kranz fuhr zum Start die erste rote Piste entlang und big dann ab, zum blauen Ziehweg, welcher beim Tembler endete. Von dort fuhren wir die 21a entlang zurück zum Figol. An diesem Tag fuhren wir zum ersten mal unsere längste rote Piste und übten für die Nachtfahrt. Um 12:30 Uhr trafen wir uns wie üblich am Temblerhof, wo wir gemeinsam zu Mittag aßen. An unserem Tisch gab es Pommes, Käsespätzle, Kaiserschmarren und Germknödel. Wir wissen nun das Herr Kranz seinen Germknödel, der aus Vanillesoße, Mohn und Pflaume besteht, gerne mit Speck isst. Das „Kranz – Special“. Nach dem Essen fuhr unsere Gruppe noch bis 15:30 Uhr Ski und einige weitere noch bis 17:00 Uhr. Frau Wiedling wollte, zurück im Hotel, gerne Ihre Knie tauschen, wie Sie uns in der Whatsapp Gruppe mitteilte.
Die Freizeit vor dem Abendessen haben wir genutzt, um zu dem Einkaufsladen zu gehen. Der Weg dorthin dauerte etwa 15 Minuten und es war schön, sich Karls mal ohne Skischuhe anzusehen. Um 18:00 Uhr haben wir wie immer gemeinsam gegessen. Für die Vegetarier gab es Käsespätzle und Gemüse. Um 20:00 Uhr wollten wir uns alle für das Abendprogramm treffen und hinterher mit Bad Taste Kleidung in die Bar gehen. Aufgrund der an diesem Abend geplanten „Bad Taste Party“ wurde in der Zeit vor unserem Abendprogramm, in den Zimmern und auf dem Flur Outfits geplant und Kleidungsstücke untereinander getauscht. Im Speisesaal trafen wir uns alle gemeinsam zum Abendprogramm wieder um unsere Outfits gegenseitig zu bewundern. Ein paar verwirrte Blicke anderer Gäste des Hotels, durften wir uns dabei nicht entgehen lassen. Unser Abendprogramm gestaltete sich aus dem Spiel „Stirnraten“, bei welchem die Gruppe in vier Teams eingeteilt wurde. Das Team „Erdbeere“, bestehend aus Lea, Ben, Pia, Finja und Frau Wiedling, gewann mit 18 Punkten. Danach sind die meisten von uns Schülern und die Lehrer in die Hotelbar gegangen, noch immer in unseren fragwürdigen Outfits. Gemeinsam wurde viel getanzt, gesungen und gelacht. Bei dem Song YMCA bildeten wir eine lange Schlange, welcher auch einige Fremde nicht widerstehen konnten, und liefen durch die Bar. Die Nacht kling mit weiteren Aprés-Ski-Songs aus, bis wir schlussendlich alle müde ins Bett fielen.

Freitag

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück wie üblich. Um 8:45 Uhr versammelten wir uns, um auf die Piste zu gehen, die einen mehr, die anderen weniger Pünktlich. Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, verteilten wir uns in unsere Gruppen und genossen das Skifahren in den verschneiten Hängen. Zur Mittagszeit trafen wir uns alle an der gelben Hütte, um uns mit Energie für den Rest des Tages zu versorgen. Am vorletzten Tag wussten wir mittlerweile das man sich die großen Portionen sehr gut teilen kann und kaum jemand musste etwas übriglassen.

Nach dem Mittagessen stießen wir auch auf Raffael, ein ortskundiger Skifahrer, der uns mit seinen 13 Jahren zeigte, wie man die Pisten richtig befährt. Nach den Skiaktivitäten verbrachten wir eine gemütliche Zeit in der Figol Hütte, wo wir Uno spielten und heißen Kakao genossen, während wir gespannt auf die Nachtfahrt mit LED-Fackeln warteten. Mit Einbruch der Dunkelheit machten wir uns mit den Fackeln auf den Weg und erlebten eine beeindruckende Nachtfahrt.

Zum krönenden Abschluss des Tages gab es einen unterhaltsamen Spieleabend in unserem Hotel.

Samstag/Sonntag

Der 3. Februar begann sehr stressig da wir alle unsere Sachen packen mussten. Wie gewohnt war um spätestens 8 Uhr Treffen zum Frühstück. Zum Skifahren konnten wir uns um 9 Uhr und um 10 Uhr am Figol treffen. Außerdem mussten wir die Zimmer bis um 10 Uhr verlassen. Skifahren war an dem Tag freiwillig, weswegen einige zu Fuß vom Hotel und einige mit Skiern zur Gelben Hütte um 12:30 Uhr gekommen sind. Bis zur Abreise um 18:45 Uhr hatte man dann noch Zeit zum Duschen oder Reste packen. Außerdem gab es um 16 Uhr noch Nachmittagsessen im Hotel. Um 18:45 Uhr sind wir schlussendlich in Kals losgefahren nach Hause. Insgesamt sind wir ca. 14 Stunden nach Ratekau mit 4 oder 5 Zwischenstopps gefahren. Am 4. Februar um 8:45 Uhr sind wir in Ratekau angekommen und jeder ist heile nach Hause gekommen.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Autoren und Autorinnen der diesjährigen Tagesberichte!