Percussion-Profil

Konzeption eines „Percussion-Profils“

Von der Geburt bis ins hohe Alter begleitet uns Musik.

Musik zu machen und zu hören gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen.

Musik führt und hält Menschen zusammen.

Musik erlernt man nur durch aktives Musizieren. Musizieren sollte eine gelungene Mischung aus Genuss und Bemühen, aus spielerischer Freude und geduldiger Arbeit an Genauigkeit sein.

Bodypercussion, das heißt der Körper als mannigfaltiges Rhythmusinstrument, ermöglicht einen elementaren Zugang zum Musizieren.

Bodypercussion ermöglicht einen effektiven und handlungsorientierten Erwerb musikalischer Kompetenzen.

Grundlage für spätere, eigene kreative Stücke sind rhythmische Motive bzw. Bodypercussion-Patterns, die durch ständige Wiederholung eingeübt werden. Gleichzeitig soll aber auch immer wieder dem eigenen Improvisieren Raum gegeben werden. Der Lernprozess wird unterstützt durch rhythmisches Bewegen und rhythmisches Sprechen von Silben bis hin zu kurzen Texten.

Die Vermittlung einer entsprechenden Notation dient der Reflexion des Geschehens und der Ausführung.

Ausgehend von einfachen einstimmigen Musikstücken, die meist als Kanon geeignet sind, wird das Repertoir erweitert hin zu mehrstimmigen und mehrteiligen Werken.

Außerdem sollen nach und nach auch Instrumente zum Einsatz kommen, wobei es sich dabei nicht zwangsläufig um „klassische“ Instrumente handelt. Dies können Stühle, Becher, Schreibutensilien, Boomwhakers, Trommeln, Abflussrohre u.a. sein.

Die Progression richtet sich nach der Zusammensetzung der Lerngruppe. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Jede Schülerin, jeder Schüler wird auch immer wieder die Rolle des „Chefs“ einnehmen, oft sind mehrere „Chefs“ gleichzeitig aktiv.

Da Bühnenpräsentationen nicht ausgeschlossen sind, ja sogar erwünscht, werden wir uns unter Umständen auch mit Choreographien befassen bzw. eigens entwickeln.

Ratekau, 25. Januar 2022