Leistungsbewertung

Grundsätze für eine einheitliche Bewertung und Zensierung an der CKS

1.  Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 werden mit Hilfe von Kompetenzrastern bewertet. In den Jahrgangsstufen 7-10 erfolgt die Bewertung durch die Ü-Notenskala:

Ü-Noten

Ü1

Ü2

Ü3

Ü4

Ü5

Ü6

Ü7

Ü8

GYM

1

2

3

4

5

6

(6)

(6)

RS

(1)

1

2

3

4

5

6

(6)

HS

(1)

(1)

1

2

3

4

5

6

In der Oberstufe wird das folgende Punktesystem angewendet:

Pkt.

15

14

13

12

11

10

09

08

07

06

05

04

03

02

01

00

Note

1+

1

1-

2+

2

2-

3+

3

3-

4+

4

4-

5+

5

5-

6

sehr gut

gut

befriedigend

ausreichend

mangelhaft

un
ge

gend

Bei der Bewertung durch Noten gelten für jeden Bildungsgang folgende Maßstäbe:

Note Bedeutung Beschreibung
1 Sehr gut Die Leistung entspricht den Anforderungen in besonderem Maße.
2 Gut Die Leistung entspricht den Anforderungen voll.
3 Befriedigend Die Leistung entspricht den Anforderungen im Allgemeinen.
4 Ausreichend Die Leistung weist zwar Mängel auf, entspricht aber noch im Ganzen den Anforderungen.
5 Mangelhaft Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht, lässt jedoch erkennen, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
6 Ungenügend Die Leistung entspricht den Anforderungen nicht, und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.

2.  Je nach Art des Faches haben die Schülerinnen und Schüler schriftliche, mündliche, praktische und sonstige Leistungen zum Nachweis des Leistungsstandes zu erbringen. Sie dienen auch der Information der Eltern und Schüler über Leistungsstand, Lernfortschritte und –schwierigkeiten. Für die Leistungsbewertung sind die im Unterricht vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten maßgebend.

3.  Die Gesamtnote setzt sich i.d.R. wie folgt zusammen: Schriftliche Leistungskontrollen (40 %) / Unterrichtsbeiträge (60%). Diese Gewichtung und detaillierte Zusammensetzung wird den Schülerinnen und Schülern zu Beginn jedes Schuljahres erläutert.

Die Leistungen in den einzelnen Kursen und Klassen unterscheiden sich grundsätzlich in ihren Anforderungsbereichen, die wie folgt definiert sind:

I: Reproduzieren

II: Zusammenhänge erstellen

III: Verallgemeinern und Reflektieren

Schriftliche Leistungskontrollen

Schriftliche Leistungskontrollen werden in der Regel durch Klassenarbeiten erbracht (vgl. Klassenarbeitserlass). Klassenarbeiten ergeben sich aus dem unmittelbaren Unterrichtsablauf .  An einem Tag darf nur eine Klassenarbeit geschrieben werden, in der Woche sollen nicht mehr als drei Klassenarbeiten geschrieben werden. Klassenarbeiten werden mindestens eine Woche vorher angekündigt. Sie sollen in den Klassenstufen 5 bis 7 nicht länger als eine Unterrichtsstunde dauern. Ab Klasse 8 kann die Zeit für Klassenarbeiten angemessen erhöht werden.

Zur Ermittlung der Noten gilt, wenn die Fachkonferenz keine zusätzlichen Festlegungen getroffen hat, die folgende prozentuale Aufschlüsselung der zu erreichenden Punktzahl:

  • Klasse 7 – 9

Ü1

Ü2

Ü3

Ü4

Ü5

Ü6

Ü7

Ü8

91%

80%

65%

50%

35%

21%

11%

6%

  • Für die Bewertung in Klasse 10 entfällt jeweils die Spalte „Ü8“.
  • Für die Bewertung in der Oberstufe gelten die jeweiligen Fachanforderungen. Ansprechpartner ist die entsprechende Fachkonferenzleitung.

Unterrichtsbeiträge

Unterrichtsbeiträge umfassen alle Leistungen, die sich auf die Mitarbeit und Mitgestaltung im Unterricht und im unterrichtlichen Kontext beziehen. Zu ihnen gehören mündliche, praktische und schriftliche Leistungen, sofern es sich nicht um Klassenarbeiten/Klausuren handelt. Bewertet werden können im Einzelnen zum Beispiel:

  • Beiträge in Unterrichts- und Gruppengesprächen
  • Erledigung von Einzel- und Gruppenaufgaben
  • Referate/Präsentationen
  • Hausaufgaben
  • Arbeitsmappen
  • Tests (max. 20 Minuten, müssen nicht angekündigt werden)
  • Protokolle
  • Portfolio

Bewertung und Anerkennung der Unterrichtsbeiträge werden den Schülerinnen und Schüler zwei Mal im Halbjahr nachvollziehbar mitgeteilt (jeweils vor den Oster- bzw. Herbstferien).

Bei der Benutzung unerlaubter Hilfsmittel durch die Schülerinnen und Schüler wird die Leistung mit der Note „ungenügend“ bewertet, wobei bereits der Versuch (Bereithaltung) bestraft werden kann. Ist eine Leistungsbewertung aus Gründen, die der Schüler zu verantworten hat, nicht möglich, erhält er die Note „ungenügend“.