Cesar Klein Gemeinschaftsschule in Ratekau - Schleswig-Holstein

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Die ganze Welt in 360° im KlassenzimmerGoogleVRa.jpg

Am 27. März 18 kam „Google Expeditions“ an unsere Schule. Die Schülerinnen und Schüler der Naturforscherklasse 5a hatte sich um ein Projekttag zum Thema Virtual Reality beworben. Das Thema der Expedition lautete: „Erhaltung der Ozeane“.  Ausgestattet mit Smartphone und Cardboards, die einen 360°-Blick ermöglichen, haben die Naturforscher besondere Unterwasserorte auf der ganzen Welt besucht, die man sonst nie erreichen würde. Und das im Klassenzimmer. Das Programm wurde durch einen Google-Trainer mit einem Tablet gesteuert und begleitet. Der Lernort wurde dabei zu einem Virtual-Realtity-Raum umfunktioniert. Die Kinder hatten dadurch erstmalig die Gelegenheit innovative Medienformen im naturwissenschaftlichen zu erproben. Für die Schülerinnen und Schüler war es eine sehr emotionale Lernerfahrung, an die man sich sicherlich noch lange Zeit erinnern wird. Wir konnten Korallenriffe auf der ganzen Welt bestaunen. Und das an einem einzigen Vormittag. Heute ist jedenfalls das Lernen zum Abenteuer geworden. Auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5c und 5d durften auf eine kleine Entdeckungsreise gehen und die Erlebnisse teilen.

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Autor: Stefan Müller

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Smartphone-Sucht.jpgDer Offene Kanal Lübeck und wir Schulsozialarbeiter dieser Schule bieten ihnen einen Workshop an, der sich mit dem digitalen Medienverhalten von Eltern und Kindern auseinandersetzt.

Jugend und Handy - ständig vernetzt mit Smartphone & Co.

Tippen, Wischen, Surfen: Das Handy ist zu einem der wichtigsten Kommunikations-, Dokumentations- und Unterhaltungsmedien für Kinder und Jugendliche geworden. Erfordert das Aufwachsen in einer medialen Lebenswelt aber auch neue Regeln?

Um das Medienverhalten und die Einstellung von Eltern und Kindern zu verstehen, setzen wir uns in diesem Workshop gemeinsam mit Medien auseinander. Neben dem kompetenten, kreativen und bewussten Umgang mit digitalen Medien, geht es auch um die Sensibilisierung für problematische Inhalte und Nutzungsweisen.

Wir bieten diesen Workshop für Väter und ihren Söhne am:

Samstag, den 24.03.2018 von 10:00 – 14:00 Uhr
 

Den Workshop für Mütter  mit ihren Töchtern folgt am:

Samstag, den 17.03.2018 von 10:00 - 14:00 Uhr

 

Natürlich können auch statt des Vaters oder der Mutter eine andere erziehungsberechtigte Person teilnehmen!

Die  Teilnahme ist kostenlos, um vorherige Anmeldung wird geben unter Bettina Höft 04504 7087819 oder b.hoeft@cesar-klein-schule.de

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500-Euro-fuer-die-Klinik_Clowns.jpgCeline, Gina und Celine aus unserem 10. Jahrgang überreichen den Klinik-Clowns Lübeck eine Spende von 500,- Euro. Das Geld ist ein Teil des Erlöses vom Weihnachtsbasar 2017. Im Projektunterricht haben die Schülerinnen Wege gesucht, Kindern in schwierigen Situationen zu helfen. Etliche emails, Telefonate und Anträge später war es im Januar nun soweit und das Geld konnte überreicht werden, so dass die Klinikclowns weitere 2 Nachmittage für Kinder im UKSH da sein können. Danke auch an alle Untestützer des Weihnachtsbasars!

 

J. Beck Klassenlehrerin 10d

 

 
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DSP_Bcher_2018.PNGAm Donnerstag, dem 1. März, um 19.00 Uhr wird der DSp-Kurs des 12.Jahrgangs eine Werkschau zeigen – das heiße Thema dieser Collage lautet: Bücher!

Die Szenen, die gezeigt werden, sind aus Unterrichtsaufgaben erwachsen – vorwiegend aus Klausuren oder Ersatzleistungen. Damit all diesen kleinen Auftritten ein Rahmen gegeben wird, geht es immer irgendwie um Bücher – um das was drin steht, oder wie man damit umgeht. Bücher werden geliebt, gehasst, mit Füßen getreten oder überhaupt erst geschrieben, für andere Zwecke missbraucht, es wird vorgelesen oder Buchinhalte erwachen zum Leben. Texte werden mit chorischen Mitteln illustriert und scheinbar sinnfreien Dialogen eine Bedeutung gegeben. Der Theaterbesucher müsste sich auf ein erhöhtes Pensum an künstlerischer Abstraktion einlassen, was jedoch nicht den Unterhaltungswert mindern dürfte... Freuen Sie sich auf einen entspannten, netten Abend!

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20180205_120957826_iOS.jpgAm 05.02.2018 besuchte das Bioprofil des 13. Jahrgangs die Kielerforschungswerkstatt, um dort an dem Workshop zum Thema Nanotechnologie teilzunehmen. Ziel dieser „Laborreihe“ ist einerseits den Schülern & Schülerinnen Bereiche der z.B. Biologie näherzubringen, ihnen andererseits aber auch den Beruf eines Naturwissenschaftlers vorzustellen. 

Um 9:00 Uhr startete der Workshop in der Uni in Kiel mit einer Einführungsrunde in das Thema Nanotechnologie. Man bekam erklärt, was Nanotechnologie im Groben bedeutet und es wurden die 6 Stationen, welche das Profil im Verlaufe des Tages durchlaufen würde, vorgestellt. Diese beschäftigten sich mit den Themen Alltagsschalter, Spiropyran, Gold-Nanopartikel im Leidfrost-Reaktor, Kontaktwinkelmessung, Computersimulation und die Vermessung einer Oberflächenstruktur mit dem Rasterkraft- und Rastertunnelmikroskop.  

Da man sich mit jeder Station circa 15-20 Minuten zu zweit oder dritt beschäftigte, hatte man keinen Zeitdruck beim Bearbeiten der Versuche und konnte gleichzeitig aktiv etwas lernen. Eine Gemeinsamkeit aller Versuche war, dass sie eher auf die chemische Ebene, als auf die biologische abzielten, was jedoch mit dem profilbegleitenden Fach Chemie kein Problem darstellte. So musste man zum Beispiel bei dem Versuch zur Herstellung von Gold-Nanopartikeln eine Redoxreaktion vollenden und bei einem anderen die Ladungsverteilung/Polarität von Molekülen ermitteln. 

Der Vorteil des Besuches der Kieler Forschungswerkstatt war außerdem, dass die Schüler in der Lage waren Experimente durchzuführen, welche in unserer Schuleinrichtung nicht möglich sind. So konnte man, abgesehen von der Herstellung von den Gold-Nanopartikeln im Leidenfrost-Reaktor, auch Kontaktwinkelmessungen zur ungefähren Ermittlung der Hydrophobizität oder Vermessungen von Oberflächenstrukturen mit den erwähnten Rasterkraft-& Rastertunnelmikroskop (AFM & STM), welche in der Anschaffung einige tausend Euro kosten, durchführen.  

Doch die Versuche bezogen sich auch auf einen weiteren Teil der Arbeit von Naturwissenschaftler. Und zwar der theoretischen Arbeit am Computer, bei welcher unter anderem molekulare Systeme und chemische Reaktionen simuliert werden.  Bei dieser Station hatten die Schüler die Aufgabe mithilfe von „Avogadro“, einem Computerprogramm, welches Elemente in der 3D-Ansicht veranschaulicht,  ein Molekül zu finden, welches in die Bindetasche eines Bakteriums passt.  

Als alle Gruppen jede Station bearbeitet hatten, gab es gegen 15 Uhr eine Abschlussrunde, bei welcher die Schüler/-in auch Fragen zum Beruf eines Naturwissenschaftlers stellen konnten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Besuch der Kieler Forschungswerkstätte, besonders des Klick!Labors, eine vielseitige Abwechslung zum Schulalltag bietet und definitiv einen Besuch wert ist. 

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Autorinnen: L. Milnikel und M. Westphal
Bilder: T. Schroedter

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Sporttag1_2018.jpgEs wurde gerannt, gesprungen, geworfen, gedribbelt und geschwitzt- auch in diesem Jahr fanden nach den Zeugnissen als kleine Verschnaufpause die Sporttage statt. Doch gerade in sportlicher Hinsicht konnte nicht entspannt werden:

 

 

 

 

 

Sporttag5_2018.jpgAm Dienstag, den 30. Januar, maßen sich die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs im „Englisch Völkerball“. Ziel des Spiels ist es, Kegel und Gegenspieler des anderen Teams abzuwerfen. Diese können aber ihre Kegel schützen, indem sie sich wie Torhüter auf Weichbodenmatten werfen. Am Ende des Tages stand die 5c und die 6b als Sieger auf dem Treppchen.

 

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Am Mittwoch, den 31. Januar, fand vormittags der Sporttag der Jahrgänge 7 und 8 im Unihockey statt. Hier setzten sich die Klassen 7a und 8a in spannenden und fairen Spielen gegen die anderen Klassen des Jahrgangs durch.

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Nachmittags spielten dann die Jahrgänge 9-10 gegeneinander Basketball. Die 9a und die 10a warfen die meisten Körbe und hatten die beste Verteidigung und erreichten damit den 1. Platz.

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Die Sportfachschaft wurde von Schiedsrichtern des 9. und 12. Jahrgangs unterstützt. Vielen Dank!

 

Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

 
 
 
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Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 22.02.2018 um 16:00 – 17:30 Uhr in der Mensa der Cesar-Klein-Schule

 

Ausbildungsmglichkeiten.pngThema:                   Ausbildungswege nach der Schule

 

Liebe Eltern und Schülerinnen und Schüler,

die Zeugnisse sind ausgeteilt. Der weitere Weg wird deutlicher. Für viele Schülerinnen und Schüler stellt sich die Frage, ob es Alternativen zur schulischen Ausbildung gibt.

 

Im Rahmen der vorbereitenden Berufswahl seid Ihr und sind Sie herzlich zu einer

 

Informationsveranstaltung für Eltern und Schülerinnen und Schüler zum Thema:

 

Ausbildungsmöglichkeiten nach dem Schulabschluss

am Donnerstag, den 22.02.2018 um 16:00 – 17:30 Uhr

in der Mensa der Cesar-Klein-Schule

eingeladen.

 

Folgende Themen bzw. Referentinnen unserer Kooperationspartner sind vorgesehen:

-   „Wege zum Beruf durch Ausbildung und/oder Schule“ - Frau Cerny, Agentur für Arbeit

-   „Ausbildung an der Kreisberufsschule“ – Herr Nolte, Schulleiter in Bad Schwartau

-   „Ausbildungsmöglichkeiten in einem Großbetrieb mit verschiedenen Ausbildungsplätzen: (Bau, Gebäudeservice, Kfz-Service und Abfallwirtschaft)“ -  Frau Schmidt, Firma Gollan

-   „Ausbildung in Bankberufen“ – Herr Teubel, Sparkasse Holstein

-   „Ausbildung im Hotel- und Gaststättenbereich“ - Frau Neef, Maritim Hotel Timmendorfer Strand

-   „Ausbildung beim Zweckverband Ostholstein“ - Frau Wandrei, ZVO

-   „Ausbildung bei der Polizei“ – Frau Damlos,Landespolizei

 

 

 

Über ein reges Interesse würden wir uns freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

H. Kügler                                                                                                        Bettina Höft

Koordinator für Berufsorientierung                                           Schulsozialarbeiterin / Beratung für Berufsorientierung

 

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Im Rahmen des Begegnungsprogramms zwischen dänischen und deutschen Jugendlichen trafen sich am Wochenende des 19. und 20. Januar 2018 Schülerinnen und Schüler des sechsten und siebten Jahrganges der Cesar- Klein- Schule mit dänischen Schülern gleichen Alters. Das Treffen fand in einer Sporthalle im dänischen Fährhafen von Roedby statt.

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Zwei Künstlerinnen aus Dänemark setzten mit den Schülerinnen und Schülern verschiedene Formen des Humors bildlich um. Standup- Übungen und deren Übertragung in Zeichensprache verschafften den Schülern einen Zugang zum eigenen und dem Humorempfinden der dänischen Mitschüler.

Am Freitagnachmittag waren die Sprach- und damit die Kontaktbarrieren zwischen den Jugendlichen schnell überwunden- dies auch aufgrund gemeinsamen Ballspiels mit gemischten Mannschaften. Bei der Übernachtung in der Sporthalle wurde lange geschwatzt und es entstand erst spät eine angemessene Ruhe.

Am Samstagmorgen wurde nach Überwindung der ersten Müdigkeit verstärkt kreativ gearbeitet, so dass es um 15.30 Uhr zu einer Vernissage der gemeinsamen künstlerischen Werke kam. Eindeutig war ein schnelles gegenseitiges Verständnis, Austausch über die räumlichen und persönlichen Grenzen hinweg und der gemeinsamen Interessen, was sich in den Gesprächen und beim Abschied widerspiegelte.

Am Samstag um 18 Uhr landeten die Schülerinnen und Schüler der Cesar- Klein- Schule müde und zufrieden wieder in Ratekau.

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Die Veranstaltung war eine Ausschreibung von kultkit, eines EU- Programmes, das die Menschen in der Region Ostholstein und Lolland näher zusammenbringen soll. Für die Schülerinnen und Schüler war die Teilnahme deshalb gratis.

Autoren: H. Kügler und J. Bremer

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Die Cesar-Klein-Schule Ratekau ist wieder erfolgreich bei einem Fußball-Turnier. Diesmal siegten Schüler aus dem 5. und 6. Jahrgang beim Turnier in Stockelsdorf.

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Neben der austragenden Schule, der Gemeinschaftsschule Stockelsdorf, die drei Mannschaften stellte, waren noch die Ahrensbokenschule Ahrensbök, die Europaschule Timmendorfer Strand, die Gemeinschaftsschule Pönitz, die Elisabeth-Selbert-Schule Bad Schwartau und die Cesar-Klein-Schule eingeladen.

Wir mussten uns in unserer Gruppe mit der Mannschaft Stockelsdorf blau und Pönitz auseinander setzen, die ESG Bad Schwartau war leider nicht angereist. Im ersten Gruppenspiel gewannen wir souverän 3:0 gegen Stockelsdorf. Gegen Pönitz war es ein harter Kampf. Trotz vieler Chancen auf unserer Seite, blieb es beim 0:0, was uns den Gruppensieg sicherte.

Im Halbfinale trafen wir auf die Mannschaft von Stockelsdorf gelb. Auch hier spielte unsere Mannschaft überlegen, wir fanden aber in der ersten Hälfte nicht den Weg zum Tor. Als allerdings das 1:0 nach etwa sieben Minuten fiel, war der Knoten gelöst und wir legten noch zwei Tore zum 3:0 nach. Wir standen im Finale!

Weil die ESG nicht angereist war, fehlte bei den Platzierungsspielen um den 7. Platz ein Gegner. Deshalb stellten wir – sozusagen außer Konkurrenz – eine Mannschaft der Spieler, die bis jetzt weniger zum Einsatz gekommen sind. Das Spiel gegen Stockelsdorf weiß gewannen wir 2:1, mit dem einzigen Gegentor im ganzen Turnier.

Im Finale trafen wir auf die bis jetzt unbesiegte Mannschaft aus Ahrensbök. Wir beherrschten ganz klar das Spiel, spielten uns sehr gute Chancen heraus und auch hier platzte der Knoten nach der Hälfte der Spielzeit. Wir gewannen überlegen am Ende mit 4:0 und waren ungeschlagen Turniersieger.

Die Siegerehrung mit der Pokalübergabe nahm der Sportdirektor des VfB Lübeck Stefan Schnoor, ein ehemaliger HSV-Profi, und ein aktueller hoffnungsvoller Spieler des VfB Lübeck, Leon Dippert, vor. Leon Dippert ist ein ehemaliger Schüler der Cesar-Klein-Schule, der vor 11 Jahren mit einer Mannschaft der CKS zum ersten Mal das Turnier in Stockelsdorf gewonnen hat. Mal sehen, wer von den jetzigen Turniersiegern in seine Fußstapfen tritt …

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Autor: Günter Knebel

 

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WiPo-Kurse des 13. Jahrgangs verhandeln den Nahost-Konflikt Planspiel mit realistischem Hintergrund.

 

UN-Sicherheitsrat tagte in der Cesar-Klein-Schule Ratekau

Der UN-Sicherheitsrat tagte gestern in der Cesar-Klein-Schule. Thema einer Sondersitzung dieses Gremiums war der Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern.

Das Szenario des längsten Konfliktes auf der Welt war Gegenstand eines Planspiels des Abiturjahrgangs der Cesar-Klein-Schule. 40 Schülerinnen und Schüler der beiden Wirtschaft/Politik-Kurse der Lehrkräfte Susann Krämer und Günter Knebel schlüpften in die Rollen der 5 ständigen und 10 nichtständigen Mitglieder des weltmächtigsten Rates.

Die Teilnehmer hatten sich entsprechend der diplomatischen Bühne an bestimmte Regeln und Umgangsformen zu halten: Business-Kleidung, Siezen, höfliche Umgangsformen, angemessene Redeanfänge „Sehr geehrte Vorsitzende, sehr geehrte Delegierte“ u.a.

Nach der Vorstellung eines Resolutionsentwurfs und der Einarbeitung in die verschiedenen Rollen wurde die Sitzung von den beiden souverän leitenden Vorsitzenden Bennet David und Jasper Wiezorek mit einer Rede eröffnet. Anschließend trugen alle Mitglieder des Sicherheitsrates in Reden die Standpunkte ihrer Länder zum Konflikt vor. Im Anschluss an die erste offizielle Sitzung fand ein informeller Austausch der Teilnehmer statt. Die Delegierten tauschten sich untereinander aus, suchten gleichgesinnte Länder und Unterstützer für Abänderungsanträge des Resolutionsentwurfs. Diese Anträge, die die Streitfragen Status Jerusalems, den Siedlungsbau, die Besetzung der Westbank, die Terrorangriffe der Hamas und den Status eines selbstständigen Staates Palästina thematisierten, wurden in der zweiten Sitzung vorgetragen, debattiert und abgestimmt. Die meisten Anträge scheiterten entweder an der fehlenden Mehrheit oder am Veto eines oder mehrerer Veto-Mächte. Zur Überraschung vieler Teilnehmer fand dann doch ein Abänderungsantrag zum Rückbau israelischer Siedlungen im Westjordanland eine Mehrheit, zu der auch die Vereinigten Staaten von Amerika gehörten. Dem gesamten Resolutionsentwurf konnten allerdings dann doch nicht alle Delegierten zustimmen.

In der abschließenden Reflexionsrunde wurde von den Schülerinnen und Schülern Verständnis für die schwere Arbeit von Politikern und Diplomaten gezeigt, gemeinsam Lösungen zu finden und Kompromisse einzugehen. Das Planspiel spiegelte mehr oder weniger realistisch die Situation des UN-Sicherheitsrates wider. Auf Kritik stieß der Abstimmungsmodus, der nach Auffassung der Teilnehmer in Zukunft reformiert werden sollte. Die Sitzung des UN-Sicherheitsrates wurde ohne Lösung des Konfliktes beendet, aber die Ratekauer Schüler hatten einen aufschlussreichen Einblick in die Arbeit der „Weltregierung“ gewonnen.

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Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 10 – 12 berichten über die Projektfahrt nach Auschwitz

am 24. Januar 2018

Cesar-Klein-Schule Ratekau

Mensa

Beginn: 19 Uhr

 

 
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Am Freitag. 19.1.18, war der 84-jährige Holocaust-Überlebende in der Ratekauer Cesar-Klein-Schule zu Gast.

Jurek Szarf spricht in der Mensa der Cesar-Klein-Schule. Quelle: Foto: Dresing

Jurek Szarf spricht in der Mensa der Cesar-Klein-Schule. Quelle: Foto: Dresing

Er hat den Holocaust überlebt, als nahezu einziger seiner Familie: Jurek Szarf wohnt heute in Stockelsdorf – und berichtet immer wieder vor Schulklassen über die Schrecken, die er als Kind erlitten hat. Am Freitag war der 84-Jährige in der Ratekauer Cesar-Klein-Schule zu Gast.

Ratekau. In der Mensa ist es ganz still. Die rund 200 Schüler der Klassen 10 und 13 lauschen gefesselt dem, was Jurek Szarf zu sagen hat. Und das ist eine ganze Menge. Denn der 84-Jährige berichtet von seinem dramatischen Leben. Von seinem dramatischen Überleben.

Szarf wurde 1933 im polnischen Lodz geboren. Als die Nazis Polen überfielen, wurden er und seine gesamte Familie ins Ghetto der Stadt gepfercht, später in verschiedenen Konzentrationslagern eingesperrt. „Ich war fünf Jahre lang hinter Gittern“, sagt Szarf, „nur weil ich Jude bin.“

Eindringlich schildert Szarf das eigentlich Unfassbare: Wie Zwangsarbeiter erschossen wurden, wie seine Mutter im Lager verhungerte, wie er kurz vor seiner Erschießung gerettet wurde. Szarf sitzt dabei ruhig auf der Bühne, spricht aufgeräumt und ohne Manuskript und zeichnet seine Kindheit im Naziregime nach.

1945 wird er von der Roten Armee aus dem KZ Sachsenhausen befreit – da war Szarf zwölf Jahre alt. Aus seiner Familie überlebten außer ihm nur sein Vater und ein Onkel. 1951 emigrierte er in die USA, wurde amerikanischer Staatsbürger, kam in den 70er Jahren aus beruflichen Gründen zurück nach Deutschland. „Eigentlich wollten meine Frau und ich nur zwei Jahre bleiben – daraus wurden 42.“ Mit Sprüchen wie diesem weiß Szarf die Teenager für sich zu gewinnen und die Stimmung in der Schulmensa etwas aufzulockern.

Eine Stunde lang erzählt er die Geschichte seiner Kindheit. Anschließend stellt er sich den Fragen der Schüler. Dabei verrät er, dass er nach seiner Befreiung nie in ein normales Leben zurückkehren konnte. „Ich bin seit 1952 ununterbrochen in psychiatrischer Behandlung“, sagt der 84-Jährige.

Es war auch der Rat seines Psychiaters, dass Szarf seine Geschichte in einem Buch festhält. „Sonst wäre ich verrückt geworden.“ Das habe ihm geholfen, genau so wie die Gespräche mit Jugendlichen auf seinen unermüdlichen Touren durch Schulen.

Die Schüler der Ratekauer Gemeinschaftsschule waren bewegt von dem Vortrag. „Es war wirklich eindrucksvoll“, sagt Bennet (18) aus der 13. Klasse. „Ich hatte manchmal Gänsehaut“, betont Abiturient Jasper (19). „Es ist etwas ganz anderes, diese Ereignisse von einem Zeitzeugen zu hören, als sie in einem Buch zu lesen. Alle Schüler waren gefesselt.“

Von Jan Dresing Lübecker Nachrichten 20.1.2018

 
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Freitag, 9. Februar 2018

19:00 Uhr

Musikraum der Cesar-Klein-Schule

Preesterkoppel 2, 23626Ratekau

 

 

 

 

 

 

 

Bereits über 10.000,- € Spenden bei Roland Vossebreckers Projekt Konzerte gegen den Hunger

 

Der Bergisch Gladbacher Komponist und Pianist Roland Vossebrecker engagiert sich seit einigen Jahren mit Benefizkonzerten für die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam www.oxfam.de.

 

„Die großartige Arbeit von Oxfam auf den Gebieten der nachhaltigen Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe und der politischen Kampagnen für eine gerechtere Welt ohne Hunger und Armut hat mich überzeugt, in Zukunft regelmäßig Benefizkonzerte für Oxfam zu spielen.“

 

Seine neue Konzertreihe startete im November 2017 und hat bislang bereits über 10.000,- € für Oxfam eingespielt. Im Januar und Februar 2018 werden weitere 12 Konzerte folgen, u. a. in Köln, Essen, Bonn, Frankfurt und Berlin. Bei allen Konzerten wird Vossebrecker wieder Spenden für Oxfam sammeln, die dieses Mal der Nothilfe zur Hungerkatastrophe in Ostafrika direkt zugutekommen.

Auf seinem Programm werden neben eigenen Kompositionen auch Werke von

J. S. Bachund J. Brahms stehen.

Auch in Ratekau wird  ein weiteres Benefizkonzert stattfinden:

 

Benefizkonzert für Oxfam

gegen den Hunger in Ostafrika

Freitag, 9. Februar 2018

19:00 Uhr

Musikraum der Cesar-Klein-Schule

Preesterkoppel 2, 23626Ratekau

Auf dem Programm:

Fünf ausgewählte Charakterstücke

aus Johann Sebastian Bachs

„Das Wohltemperierte Klavier“

4 Klavierstücke aus op. 76

von Johannes Brahms

Drei Sonatinen in Kanonform

von Roland Vossebrecker

 

Eintritt frei(-willig), Spenden erbeten

Weitere Informationen auf der Website des Künstlers www.roland-vossebrecker.de

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Am 23.1. erklingt wieder unser Flügel im großen Musikraum der Cesar Klein Schule. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer gestalten diesen kammermusikalischen Abend mit Beiträgen aus verschiedenen Jahrhunderten.

Beginn 19:00 Uhr.

 

Im Anschluss lädt die Fachschaft Musik wieder zu einem heißen Becher Punsch und einem netten Plausch ein.

 

Eintritt frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

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IMG-20171223-WA0003_20180107-170049_1.jpgDer 30. Oktober, 2017 war ein ganz besonderer Tag: Zum 500. Jubiläum der Reformation fand an der Cesar-Klein-Schule ein Projekttag zu diesem Thema statt. Nachdem sich die  Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Luther und die Reformation“ beschäftigt hatten und teilweise freiwillig einen Gottesdienst in der Feldsteinkirche besucht hatten, nahmen sie abschließend am  Sponsorenlauf teil. Bei strahlendem Sonnenschein hatten über 800 Schüler das Ziel, eine Stunde ohne Pause zu laufen. Viele Schülerinnen und Schüler suchten sich in der Familie, im Freundeskreis oder auch bei Firmen Sponsoren, die pro gelaufener Viertelstunde einen Betrag ihrer Wahl spenden sollten. Gekoppelt war dieser Sponsorenlauf an den Laufabzeichen-Wettbewerb „Laufwunder“. 

In den folgenden Wochen wurde fleißig das Geld der Sponsoren eingesammelt, so dass am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien die Spenden an „Brot für die Welt“ (vertreten durch Torsten Nolte) feierlich überreicht werden konnten. Mit einem Trommelwirbel wurde das Ergebnis verkündet: Stolze 6414,10€ konnten gespendet werden. Herr Nolte erklärte den Schülern, dass dieses Geld für ein Wasserprojekt nach Kenia gehen werde. Gleichzeitig wurde auch die Klasse 10b gekürt, die mit 113 Sponsoren die meisten Sponsoren auftreiben konnte. Sie erwartet nun ein zusätzlicher Wandertag.

 

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Foto Lübecker Nachrichten, Beke Zill

 

Sponsorenlauf2017_1.jpg

 

Veröffentlichte Zeitungsartikel:

Lübecker Nachrichten: http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Schueler-erlaufen-6414-10-Euro-fuer-Afrika

Der Reporter: https://der-reporter.de/tdf-strand/artikel/cesar-klein-schule-ratekauer-schueler-erlaufen-ueber-6400-euro-fuer-brot-fuer-die-welt/

 

 
 
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Die Elisabeth-Selbert-Schule Bad Schwartau lädt jedes Jahr im Dezember zum Weihnachtsturnier in die Jahn-Sporthalle ein. Die Teilnehmer sind in der Regel die umliegenden Schulen aus Bad Schwartau, Timmendorfer Strand, Ahrensbök, Stockelsdorf und Ratekau. Bis jetzt konnten wir dort noch keinen Blumentopf gewinnen.

Doch diesmal reisten wir mit einer vielversprechenden Mannschaft aus den Jahrgängen 8-10 an. Das Besondere an dem Weihnachtsturnier ist die Regel, dass alle Mannschaften gemischt antreten müssen, d.h. dass mindestens ein Mädchen immer auf dem Feld sein muss. Wie schon in den letzten Jahren war das auch diesmal Linnea.

Unsere Gruppengegner in der Gruppe B waren ESG II, das Ostsee-Gymnasium Timmendorfer Strand und die Europaschule Timmendorf. Das erste Spiel verloren wir trotz guter Chancen (Joel!) unglücklich 1:0. Nun wurde es eng für uns. Die anderen Spiele durften wir nicht verlieren, sonst war es schon nach der Gruppenphase für uns gelaufen.

Im nächsten Spiel trafen wir auf das bei unseren Spielern als Favorit gehandelte Ostsee-Gymnasium, weil in der Mannschaft einige Spieler des VfB Lübeck spielten. Das Spiel gewannen wir sehr souverän 3:1, weil auch unser überragender Torhüter Johannes fast alle Schüsse aufs Tor abwehrte.

Im letzten Spiel gegen die Europaschule mussten wir mit mindestens drei Toren Unterschied gewinnen, um in`s Halbfinale zu kommen. Mit 4:0 reichte es zum zweiten Platz in unserer Gruppe, ein Tor fehlte zum Gruppensieg. Im Halbfinale trafen wir auf das Gymnasium am Mühlenberg, das ohne Punktverlust in seiner Gruppe souverän den Gruppensieg erreicht hatte. Auch dieses Spiel gewannen wir nach spannendem Verlauf 3:1.

Im Endspiel wartete die erste Mannschaft des Gastgebers, die ESG I auf uns. Wir dominierten das Spiel und lagen bis zwei Minuten vor Schluss mit 1:0 in Führung. Dann gelang der ESG doch noch der Ausgleich. Nach 12 Minuten stand es 1:1.

Nun ging es in`s 9-Meter-Schießen. Hier traten drei Schützen jeder Mannschaft gegeneinander an. Die ersten Spieler beider Mannschaften verschossen ihre 9-Meter. Die nächsten beiden trafen. Es stand 2.2. Nun ging es im 1:1-Rhythmus weiter. Der erste Schütze der ESG verschoss, Johannes hielt und trat dann selbst als Schütze an. Er verwandelte seinen 9-Meter souverän. Wir waren das erste Mal Turniersieger in Bad Schwartau und nahmen sehr stolz den Wanderpokal mit nach Ratekau.

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Linnea, Joel, Jan, Safino, Henri, Nick, Johannes und Julien präsentieren stolz die Siegerurkunde und den Wanderpokal, den die Cesar-Klein-Schule erstmalig mit nach Hause nehmen durfte.

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ein grenzüberschreitendes Programm für Schülerinnen und Schüler der 10.Klasse an der CesarKlein-Schule ...

 

Anfang November haben Schülerinnen und Schüler des 10.Jahrganges an einem besonderen EU-Projekt teilgenommen. Sie entwickelten gemeinsam mit dänischen Schülerinnen und Schülern ihrer Altersgruppe Vorstellungen über Projekte, die von den Jugendlichen gemeinsam in der grenzüberschreitenden Region Dänemarks und Deutschland gestaltet werden können. Eine Präsentation wird am 1. Dezember im Kreishaus Eutin stattfinden.
Die 21 Schüler der CKS fuhren gemeinsam mit Frau Bremer und Herrn Kügler zur Eingewöhnung in das Dänische über Flensburg nach Sonderborg. Dort besuchten sie kulturell interessante Orte. Die Schüler konnten in einem anschaulich gestalteten Museum im Schloß Sonderborg die gemeinsame, nicht immer friedliche Geschichte der unterschiedlichen Grenzziehungen in Nordschleswig und des dänisch-deutschen Zusammenlebens nachvollziehen. Abends fanden wir uns in Flensburg im Grisu auf studentischem Niveau wieder. Den Samstagmorgen verbrachten die Schüler lernend – sie wurden an die europäische Idee und ein wenig an die dänische Sprache herangeführt.
Intensiver wurde es am Montag in Lübeck, die Schüler der CKS trafen erstmals ihre dänischen Mitschüler, wie sich auch die Kollegen (auf dänischer Seite: Margret Tjörnelund und Tim Kendon) kennenlernten. Sie waren aus Haderslev, von der Favrdalsskolen, angereist. In Kleingruppen wurde ihnen die Hansestadt gezeigt, sie kamen schnell auf Englisch ins Gespräch, so dass beim abendlichen Essen schon erste Kontakte geknüpft wurden.
Diese wurden während der beiden folgenden Tage an der Cesar-Klein-Schule vertieft. Angeleitet von den Teamern des Programmes, u.a. Herrn Prof. Hansen und Herrn Grimm, erarbeiteten die Schüler Ideen und Möglichkeiten eines (freizeitorientierten) Zusammenlebens. Diese Planungen (Umsetzung der Idee, Effekte, Kostenträger, Detailplanung) wurde auf Grundlage eines speziell entwickelten PCProgrammes vertieft. 
Am Dienstagabend wurde in der Cesar-Klein-Schule nach intensivem Besuch des örtlichen Supermarktes gemeinsam gekocht, ein Drei-Gänge-Menü anschließend in der Mensa verspeist, ein festlicher Rahmen entstand.
Der Abschied am Mittwochnachmittag fiel den meisten schwer, der Bus wollte gar nicht loskommen. Tränen floßen, diesmal regnete es nicht in Schleswig-Holstein, eine Drainage half nur unwesentlich.
Die 10.Klässler der CKS bereiteten am Donnerstag die endgültigen Präsentationen vor, die, gemeinsam mit anderen Schülern aus weiteren Gymnasien Ostholsteins, am 01.12.2017 in Eutin im Kreishaus präsentiert werden.
Ideen wie ein Schulbandfestival auf der Grenze, eine Backcompetition und eine Sportfest mit unterschiedlichen `verrückten´ Sportarten werden hier vorgestellt und im Juni 2018 in Dänemark bei einem Gegenbesuch unsererseits konkretisiert.
Haderslev
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Die Projektgruppe
Gemeinsames Kochen, im Hintergrund: dk. Lehrer Margret Tjörnelund und Tim Kendon

 

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10. – 15.11.2017

Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 10 – 12

Bericht über die Fahrt …

 

Auschwitz-Fahrt

 

Am Freitagabend (10.11.17 um 20.30 Uhr) machten sich 21 Schülerinnen und Schüler der Cesar-Klein-Schule aus den Jahrgängen 10-12 mit Frau Düppe und Herrn Knebel auf den Weg zur ersten Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz (heute polnisch Oswiecim). Die SuS hatten eine Bewerbung geschrieben, in der sie ihre Motivation darstellten, warum sie mitfahren wollten. Die meisten schrieben von ihrem geschichtlichen Interesse angeregt von Elternhaus, Schule und Erzählungen von Großeltern. Sie wollten sich den historischen Ort ansehen, der synonym für den Massenmord insbesondere an den Juden durch das nationalsozialistische Deutschland steht.

Die SuS hatten sich während der Schülertage vor den Sommerferien auf die nicht einfache Thematik vorbereitet und als Gruppe zusammen gefunden. Nach einer allgemeinen Einführung fuhren wir per Fahrrad den letzten Teil der Strecke des Todesmarsches von Fürstengrube nach Holstein ab, der von Lübeck bis Neustadt mit Stelen an dieses Ereignis erinnert. In Ahrensbök informierten wir uns über die Gedenkstätte und den Todesmarsch.

Am dritten Tag besuchten wir das Cap-Arcona-Museum in Neustadt, das an den Untergang des Schiffes und die toten Häftlinge erinnert, die vom KZ Neuengamme auf das Schiff gebracht wurden.

Die Fahrt nach Auschwitz wurde organisiert von der Stätte der Begegnung in Vlotho. Monika, Lysett und Moritz begleiteten uns, sie hatten ein umfangreiches Programm für uns vorbereitet.

Nach einer anstrengenden Nachtfahrt kamen wir am Samstagmorgen um kurz vor 9 in Oswiecim in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte an. Nach dem Frühstück und der Zimmerverteilung trafen wir uns zu einer kurzen Vorstellungsrunde und einem Austausch unserer Erwartungen. Nach dem Mittagessen gingen wir den kurzen Weg zum Stammlager (Auschwitz I). Als angemeldete Gruppe konnten wir an den Warteschlangen der anderen Besucher recht zügig vorbeigehen. Unsere Gruppe teilte sich in zwei Gruppen auf, die von polnischen Guides durch das Lager geführt wurden. Das Stammlager haben die Nazis nach dem Überfall auf Polen im Mai 1940 als Gefangenenlager für polnische Häftlinge auf einemehemaligen Kasernengelände der polnischen Armee eingerichtet. In der Anfangszeit wurden in den eingeschossigen Steingebäuden vor allem polnische Geiseln, Widerstandskämpfer und Angehörige der polnischen Intelligenz gefangen gehalten, die aus Sicht der Besatzer im Interesse der Herrschaftssicherung ermordet werden sollten. Später wurden politisch und rassistisch Verfolgte aus ganz Europa sowie sogenannte „Asoziale“, „Sicherheitsverwahrte“, „Kriminelle“ und Zeugen Jehovas („Bibelforscher“) nach Auschwitz verschleppt.

Wir wurden durch die Ausstellung geführt, in der wir Häftlingsunterkünfte, Arrestzellen, den Appellplatz, die sog. „schwarze Wand“ (für Erschießungen) und viele Informationen in Wort und Bild sehen konnten. Am stärksten berührt waren die meisten von den Dingen, die von den Inhaftierten stammten: 2 t menschliches Haar, das zu Filz verarbeitet wurde, unzählige Brillen, Schuhe, Koffer, Geschirr u.a.m. Am Schluss der 3-stündigen Führung stand ein wortloser Gang durch das Krematorium I mit Gaskammer und Verbrennungsöfen, das von den Nazis nicht mehr gesprengt werden konnte (im Gegensatz zu den Krematorien II-V in Auschwitz-Birkenau), als sie Auschwitz vor der herannahenden Roten Armee fluchtartig verlassen mussten. Nach Rückkehr in der Begegnungsstätte waren wir kaum in der Lage, unseren Gedanken Ausdruck zu verleihen.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus in das 3 km entfernte Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau (Auschwitz II).Rudolf Höß, der erste Kommandant, sollte hier den Beschluss der Wannsee-Konferenz vom Januar 1942 zur „Endlösung der Judenfrage“ – die Vernichtung der europäischen Juden – in die Tat umsetzen.

Als Besucher ist man von der Dimension des Lagers (172 ha) beeindruckt. Von den 300 Baracken stehen vielleicht noch 30. Einige kann man besichtigen. Man sieht die heute aufgeräumten dreistöckigen Holzbettgestelle, in denen bis zu 800 Menschen vegetierten. Die Vorstellungskraft reicht nicht aus, um sich auszumalen, was die Inhaftierten hier erleiden mussten. Besonders beeindruckend war für uns die Kinderbaracke mit naiven Zeichnungen von einem idyllischen Kinderleben, von dem die inhaftierten Kinder nur träumen konnten, wenn sie es jemals erlebt hatten. Andere Orte kannten einzelne bereits von Bildern, die „Rampe“, wo die Selektionen von der SS-Wachmannschaft und den Lagerärzten vorgenommen wurden, die Ruinen der gesprengten Krematorien und die Orte, an denen Leichenverbrennungen stattgefunden haben und Teiche und Wiesen, wo die Asche entsorgt wurde.

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Auch nach dieser 4-stündigen Führung war den wenigsten nach „Gedankenaustausch“ zumute. Am späten Nachmittag und Abend haben wir in Kleingruppen einzelne Themen vertiefend bearbeitet: Lagerarzt Dr. Mengele, der Assistent von Dr. Mengele, Kinder in Auschwitz, Fluchtversuche, Sexualität und Lagerbordell, Esther Bejarano und das Mädchenorchester und Wissen der Alliierten über Auschwitz und anschließend die Ergebnisse präsentiert.

Am Vormittag des dritten Tages konnten die SuS zwischen zwei Angeboten wählen: Besuch der Ausstellung „Bilder im Kopf“ oder den Workshop „Die Bedeutung der Kunst im KL Auschwitz“. Von beiden Angeboten waren die SuS berührt und erzählten sich anschließend gegenseitig von ihren Eindrücken. Anschließend sahen wir uns die Videodokumentation „Sklaven der Gaskammern“ über das „Sonderkommando“ an. Überlebende erzählten hier von ihren grausamen Erfahrungen und dem Stigma, das sie ein Leben lang verfolgte, zu „Handlangern“ der Nazis verurteilt worden zu sein.

Im Nachmittag führte uns eine Freiwillige der Jugendbegegnungsstätte durch das heutige Oswiecim, dabei besichtigten wir das jüdische Museum und die Synagoge.

Am späten Nachmittag fuhren wir zur nächsten Station nach Krakau, wo wir nach dem Einchecken im Hotel durch die abendliche Stadt streiften und in der Trattoria Soprano lecker essen gingen.

Am nächsten Morgen nach einem tollen Frühstück trafen wir im jüdischen Museum die Zeitzeugin Frau Lidia Maksymowicz. Für viele aus der Gruppe war das der Höhepunkt der Fahrt. Frau Maksymowicz erzählte, dass sie als Dreijährige mit ihrer Mutter nach Auschwitz kam. Sie erzählte so anschaulich und berührend, dass vielen von uns die Tränen in den Augen standen. Sie ist eine von den knapp 200 Kindern, die Auschwitz überlebt haben, mehr als

200 000 Kinder sind in Auschwitz ermordet worden. Überlebt hat sie nur, weil Dr. Mengele sie wie viele andere Kinder für seine unmenschlichen medizinischen Versuche ausgewählt hatte. Nach der Befreiung wurde Lidia von einer polnischen Familie adoptiert, heute ist sie letzte Überlebende, die noch in Krakau lebt.

Anschließend wandelten wir auf den Spuren des jüdischen Lebens in Krakau. Nach einer kurzen Mittagspause ging es mit mehreren Melex (sog. Elektrowagen) zum Historischen Museum in der ehem. „Schindler-Fabrik“ zur Ausstellung „Krakau zwischen 1939-1945“. Dieses neu eingerichtete Museum begeisterte viele von uns durch die moderne, multimediale Aufmachung.

Zum Abschluss stand auf dem Programm „Jüdische Kultur heute“. Dazu trafen wir uns im „Klezmer Hois“ zu einem jüdischen Essen mit Livemusik.

Danach fuhren wir mit dem Bus durch die Nacht wieder zurück nach Ratekau, wo wir am nächsten Morgen etwas übernächtigt um 10 Uhr wieder eintrafen.

Für uns alle wird die Fahrt noch lange (viele sagten für immer) in Erinnerung bleiben und alle waren sich darüber einig, dass so etwas wie in Auschwitz nie wieder passieren darf und wir Nachgeborenen die Aufgabe haben, die Erinnerung daran wach zu halten.

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Am 10.12.2017 wird es um 16:00 Uhr wieder laut und hell in der Feldsteinkirche: Die traditionelle Kiwanis Schulweihnacht steht vor der Tür und verzaubert wieder jung und alt.

 

Wie jedes Jahr nehmen verschiedene Ensembles aus dem Bereich Ratekau teil. Die Cesar-Klein-Schule gestaltet wieder den krönenden Abschluss dieses weihnachtlichen Konzerts. Mit von der Partie sind die Bläserklasse 6b (Leitung Christoffer Rentsch) und der Bläserkurs des 10. Jahrgangs (Leitung Steffen Mascher).

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1936

Am  13.11.2017 findet wieder die B.O.S.S. statt.

Elternbrief

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